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Gestaltung von virtuellen Lernumgebungen

Gestaltung von virtuellen Lernumgebungen zumeist als „virtuelle Universitäten oder Akademien“, die den Lernenden typischerweise eine umfangreiche Palette spezialisierter und aufeinander abgestimmter Softwarekomponenten zur Verfügung stellen.

  • Zugriff auf Online-Vorlesungen
  • die Recherche in Literaturdatenbanken und
  • die Teilnahme an synchronen Diskussionsforen und asynchronen virtuellen Seminaren
  • gemeinsam Erarbeitung von Referaten und Präsentationen trotz räumlicher Verteilung
  • Ablage in speziellen Dokumentenverwaltungen
  • Studienorganisation und Erfolgskontrolle mittels netzbasierter Module

Problembereiche innerhalb netzbasierter Lernplattformen:

  1. Orientierung – Wo befinde ich mich innerhalb der Lernumgebung?
  2. Navigation – Wie gelange ich zu einem bestimmten Modul?
  3. Nutzung der Lernumgebung – Was kann ich innerhalb des Moduls an Lernaktivitäten realisieren?

Lösung:

  • Gestaltung der Lernplattform in ihrer Gesamtheit als virtuelle Realität
  • Veranschaulichung der organisatorischen Struktur der Lernumgebung
  • Aufbau des virtuellen Campus mit Verwaltungs-, Bibliotheks- und Fachbereichen, öffentlichen Anschlagbrettern, informellen „Sitzecken“, Büros der Tutoren – Moderatoren, Vorlesungssäle, Seminarräume und virtuelle Laboratorien

Zuordnung:

  • einer Literaturdatenbank zum Bibliotheksbereich
  • einem Chat zur informellen Sitzecke
  • einer Computerkonferenz zum Seminarraum
  • einer Homepage mit E-Mail-Adresse zum Tutorenbüro

VORTEILE:

  • die räumliche Situierung eines komplexen Sachverhalts (in diesem Fall der Organisation der Lernumgebung) ist mit einem verbesserten Erwerb und Behalten von strukturellem Wissen verbunden
  • die Campus-Metapher ermöglicht bei der konkreten Ausgestaltung des virtuellen Campus einen Rückgriff auf die psychologischen Erkenntnisse über die Orientierung in realen Stadträumen und Gebäuden
  • Unterstützung der Unterscheidbarkeit von Arealen durch markante visuelle Gestaltungsmerkmale, inklusive „guided tours“ durch die Lernumwelt
  • Übernahme von architektonischen Möglichkeiten der Verhaltenskanalisierung – d.h. die Kommunikation in einem Hörsaal ist durch den frontalen Charakter gekennzeichnet – im Gegensatz zum Dialogcharakter eines Seminarraumes
  • analoge Übernahme dieser baulichen Strukturen in die virtuelle Hochschule (kognitive Entlastung der Lernenden)

Nachteile:

  • Nützlichkeit des „virtuellen Campus“ nur dann, wenn die Funktionalitäten und Verhaltensmöglichkeiten der virtuellen Lernorte auch tatsächlich mit jenen der realen Lernorte korrespondieren
  • „konservative Gestaltung der Schnittstellen“ – d.h. Übertragung der tatsächlichen Beschränkungen aus den realen Lernorten auf die virtuellen Lernorte

Virtuelle Realitäten

  • ermöglichen eine Reihe neuer Möglichkeiten der Wissensvermittlung;
  • erscheinen als Präsentationsformen mit einem höheren Realismusgehalt;
  • geeignet, abstrakte Informationen erfahrbar zu machen, wie sie den Sinnesorganen bisher nicht unmittelbar zugänglich gewesen sind
  • ergeben vielfältige didaktische Entscheidungsmöglichkeiten
  • werden genutzt in kollaborativer Form von mehreren Lernenden sowie realen als auch virtuellen Tutoren
  • sind geeignet, Lernende zur Auseinandersetzung mit einem Thema zu motivieren und einführende, anschauliche Beispiele zu vermitteln – deren eigentliche Lernwirksamkeit sich erst im späteren traditionellen Unterricht entfaltet
  • besitzen einen hohen Stellenwert bei der Veranschaulichung von abstrakten Sachverhalten
  • ergeben bei Anwendung in Trainingswelten eine hohe Lerneffektivität

aber:

  • ergeben jedoch sehr geringe Lerneffektivität bei Anwendung in Explorationswelten, Experimentalwelten und Konstruktionswelten

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