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Mobile Learning – informelles Lernen

„Formelles Lernen lehrt der Lehrplan, informelles Lernen lehrt das Leben!“

Veränderungen in Richtung „Informationsgesellschaft“ ziehen Veränderungen in der Bildungslandschaft nach sich.

„Neben dem formal organisierten Lernen in Schulen und Universitäten und der nonformal arrangierten Aneignung von Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten in Kursen, geraten angesichts des ökonomischen wie technischen Strukturwandels Lernfelder in den Blick, die bis vor kurzem zu wenig gesehen wurden: Das Lernen am Arbeitsplatz, in sozialen Bewegungen, im Bereich neuer Medien, im Freizeitbereich findet zunehmend Beachtung.“ (Overwien, 2011)

Die Möglichkeiten des informellen Wissenserwerbs sind auch bei der didaktischen Gestaltung von Lernarrangements im Zusammenhang mit eLearning bzw. Mobilem Lernen zu berücksichtigen. Tobias Hugk zeigt in einer Belegarbeit an der Technischen Universität Dresden auch die Grenzen des informellen eLearning auf und betont dabei, dass informelles eLearning nicht ausschließlich das Lernen der Zukunft sein wird, denn die Gegenüberstellung von formellen und informellen Lernen zeigt, dass es keine überlegene Form des Lernens geben wird. Denn Lernen ist von verschiedenen Umgebungsvariablen abhängig. Es wird daher in einer gemeinsamen Entscheidung liegen, welcher Form des Lernens zu welchem Thema und unter welchen Bedingungen der Vorrang gegeben wird. (Hugk, 2009)

Im Kontext der technischen Entwicklung und einem besseren Verständnis der didaktischen Zusammenhänge im eLearning gesehen, ist informelles Lernen noch am Beginn einer Entwicklung, wie dies auch Schulmeister in einem Interview zum Ausdruck bringt. (Schulmeister 2009, S. 317; in: Hugk, 2009, S. 58 f.)

„Gemessen an der Zukunft ist der heutige Computer eine ´Krücke´[…] Web 2.0 ist gerade mal ein Anfang, das Beste liegt noch vor uns“.

Daraus lässt sich folgern, dass die technischen Entwicklungen zunehmend mehr das Lernen unterstützen werden und zwar so, dass Lernen als solches dem Lerner eventuell gar nicht mehr bewusst wird. Auf dem Weg dorthin gewinnt der Einsatz technischer Geräte, wie iPods und Smartphones, zunehmend an Bedeutung.