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Was ist ein Avatar?

Der Begriff „Avatar“ stammt ursprünglich au s dem Hinduismus und bedeutet, „die Erscheinung von Göttern auf der Erde“. Der Begriff wird heut e im Zeitalter des Web 2.0 in unterschiedlichster Art und Weise benutzt. Zum einen versteht man darunter die grafische Entsprechung von Computer-Nutzern im Internet, also die Schaffung einer virtuellen Figur eines Users in Chat- Foren, oder z.B. auch in der virtuellen Welt „Second Life“. Auf der anderen Seite steht Avatar aber auch für den virtuellen Stellvertreter eines Unternehmens im Internet der mit Hilfe verschiedenster Animations- und Dialogsoftware mit den Besuchern der Webseite, je nach Strategiesetzung des Unternehmens, interagiert. In Virtuellen Welten werden Besucher durch einen Avatar vertreten. Dieser kann aus der Egoperspektive, Third-Person-Perspektive oder Vogelperspektive beobachtet und gesteuert werden.

Derzeit ist es nicht möglich, zwischen den verschiedenen VW mit dem eigenen Avatar zu reisen. Einzige Ausnahme sind auf der Software Opensim basierende virtuelle Welten, welche das sogenannte HyperGrid-Protokoll einsetzen, sowie Teleports zwischen dem Second Life Beta Grid und Opensim Welten.

Ich hatte 2010, das ist schon eine Zeit her, einen eigenen Avatar auf meiner Website im Einsatz, es gab in dato noch kostenlos und ich habe ihn per HTML Code einfach eingebaut. 

Hier findest du Möglichkeiten um dir einen Avatar zu gestalten: 

Was sind die Vorteile von Avataren?

Avatare sind jederzeit verfügbar, in der Lage, Handlungsschritte zu demonstrieren, die Aufmerksamkeit der Lernenden durch Zeigegesten und Blickrichtungen zu lenken, und er kann die Lernenden bei der Navigation durch die virtuellen Räume unterstützen.

Objekte zeigen und bewegen

Darüber hinaus kann er auf Objekte zeigen, und bewegten Objekten mit dem Blick folgen. Er ist in der Lage, zustimmend mit dem Kopf zu nicken und durch Mimik, Gestik und Körperhaltung Zustimmung oder Ablehnung auszudrücken. Über das Thema, ob eine Maschine einen menschlichen Gesprächspartner in einem Dialog derart simulieren könnte, dass ein Tester diese für real hält, schrieb Alan M. Turing erstmals im  Jahre 1950 in seinem Aufsatz „Computing machinery and intelligence“. Im Jahre 1966 befasste sich damit auch Joseph Weizenbaum, ein deutsch-US-amerikanischer Informatiker, indem er ein Computer-Programm namens ELIZA entwarf. Das Programm formuliert Aussagen des Benutzers in Gegenfragen um. Erkennt es zuvor gespeicherte Schlüsselwörter reagiert es darauf. Es entsteht dadurch der Eindruck eines Gespräches.

Der Eliza-Effekt

Hiermit verbunden entstand auch der Begriff „Eliza-Effekt“, welcher beschreibt, dass es Menschen offensichtlich egal ist, ob sie mit einem Menschen kommunizieren, oder mit einem Computerprogramm, Hauptsache die Antworten und Fragen erscheinen menschlich. Da das Internet erst Mitte der neunziger Jahre für die allgemeine Nutzung freigegeben wurde, trat erst um die Jahrtausendwende eine erste Generation von Avataren im Internet auf, die jedoch noch keine hinreichende Natürlichkeit, geschweige denn lippensynchrone Sprachfunktionen besaßen. Es handelte sich dabei um einfache animierte Figuren, die vor allem Aufmerksamkeit erregen sollten, jedoch noch keinen großen Kundennutzen boten. Die technische Weiterentwicklung von Avataren führte dazu, dass es dank modernster Sprach- und Bewegungstechnologie heute 3D-Charaktere gibt, die aufgrund von niedrigerer Dateigröße und schnelleren Internetverbindungen zu deutlich geringeren, Ladezeiten führen. Im Laufe der Jahre tauchten immer wieder neue Avatare auf Webseiten von Unternehmen auf. Sie unterscheiden sich grundsätzlich darin von ELIZA, dass sie auf eine sehr viel größere Datenbank zurückgreifen und nicht nur auf einzelne Schlüsselwörter reagieren können, sondern auf ganze Sätze. Darüber hinaus sind sie viel auffälliger gestaltet, wirken immer menschlicher und agieren proaktiver.

Avatar ist nicht gleich Avatar.

Damit ist nicht nur die äußerliche Differenzierung gemeint, sondern auch die technische. Es gibt heute die verschiedensten Formen von Avataren. Die einen versuchen mit dem Besucher einer zu interagieren, andere bewegen sich einfach nur durchs Bild und wieder andere versorgen den Besucher einer Webseite mit nützlichen Informationen in Form eines Nachrichtensprechers. Neben dem Begriff Avatar tauchen deshalb unter anderem auch die Bezeichnungen „Lingubot“, „Chatbot“, „Web-Moderator“ oder „animierte Figur“ auf. Oft werden die Begriffe als Synonym verwendet, obwohl sie nicht genau dasselbe beschreiben. Avatar ist sozusagen ein Oberbegriff. Lingubot, Chatbot, Web-Moderator und animierte Figuren sind verschiedene Ausprägungen von Avataren. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Entwicklung und der Funktionalität. Je nach Sinn und Zweck des Einsatzes wird ein Unternehmen sich für einen bestimmten Avatar entscheiden.

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