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Was ist Labilisierung ? #196

Labilisierung basiert immer auf kognitiven Konflikten, die den die Wahrnehmung von Veränderungen oder zunächst unlösbaren, widersprüchlichen Problemlagen hervorgerufen werden. Gleichwohl sind sie in den seltensten Fällen durch analytische Schritt für Schritt Lösungen aus der Welt zu schaffen. Solche Konflikte werden unterschiedlich beschrieben. Z.B. als kognitive Ungleichgewichte oder Störungen. Oder als Unvereinbarkeit von externen, externen-internen oder allein internen Informationen. Dies führt zu einer Reizsituation und verschiedenen Konfliktformen: Zweifel, Perplexität (alternativlose Verwirrung), Widersprüchlichkeit, gedankliche Inkongruenz, Verwirrung und Irrelevanz. Solche Konflikte führen vor allem zu einer emotional-motivationalen Störung.

Konstruktivistisch werden Konflikte als Störungen und Barrieren eines kognitiven Konstruktionsprozess beschrieben. Man betont dort, ganz im Sinne der Ermöglichungspädagogik, das nur ein positives Lernklima, eine Anpassung an die Lernvoraussetzungen, ein breites und variables Lernangebot un eine indirekte, unspezifische Unterstützung Konflikte positiv für kognitives wie emotional – motivationales Lernen zu nutzen gestatten.

Kognitive Dissonanz und Labilisierung lösen Verklammerungen von Emotionen, Motivationen, interiorisierten Werten und zugehörigen Handlungswissen. Es werden situationsadäquate neue Werte probehalber entwickelt. Die Labilisierung tritt im Zuge der Wertaneignung im Phasenmodell des Interiorisationsprozesses aus allgemeinpsychologischer Betrachtung in der dritten Phase, der Unzufriedenheitsphase auf.  Das heißt kurz: Unzufriedenheit ist immer ein Zeichen (Voraussetzung) für Veränderung, in Hinblick auf die Motivation.