Wie du Social Media Typen für deine Content Strategie nutzen kannst

Die Social Media Typen

In den sozialen Medien tickt jeder Nutzer auf seine spezielle Weise. Laut diverser Studien gibt es vier Social-Media-Typen:

  • Experten
  • Content Creators
  • Sharer
  • Netzwerker.

Diese Social Media Typen haben sich aufgrund ihres Verhaltens auf den Social Media Plattformen enwickelt. Sie hinterlassen bei der Interaktion in Ihrem Netzwerk jeweils besondere digitale Fußabrdrücke. Warum sind diese Typen für dich wichtig? Wenn du verstehst, wie diese Social Media Typen agieren, kannst du davon profitieren, weil du auf jede Gruppe zugeschnittene Inhalte veröffentlichen kannst. Denn jeder Social Media Typ schätzt Content auf seine Weise. Lies diesen Beitrag, wenn du mehr darüber erfahren willst.

Der Experte

Das Ziel des Social Media Typen Experte ist die Erweiterung seines Netzwerkes. Davon verspricht er sich in persönlichem und beruflichen Kontext Vorteile. Denn Experten geht es darum ihr breites Wissen und ihre Expertise zu demonstrieren und zu beweisen. Wenn du einige dieser Experten in deinem Netzwerk hast, kannst du dies nutzen, indem du aktuelle Beiträge zu Politik und Wirtschaft veröffentlichst. In Folge kannst du die Experten darum bitten, Ihre Meinung zu wichtigen Themen und Trends mit dir zu teilen. Hier erfährst du, wie du deine Wahrnehmung als Experte steigern kannst.

Experten sind dafür bekannt, dass sie oft eigene Beiträge, in Form von aufwendigen Blogbeiträgen oder Artikel veröffentlichen. Weil die Beiträge durchwegs sehr hochwertig sind, wird für die Recherche viel Zeit benötigt. Die Follower der Experten schätzen ihren hochwertigen Content, weil sie zum Nachdenken anregen und viele aufschlussreiche Erkenntnisse liefern.

Die Content Creator

Diese Social Media Typen sind die innovativsten unter allen anderen Nutzern. Sie sind nicht nur selbst stets am State oft the Art, sondern sie setzen definitiv Trends, wenn es darum geht auch neue Content Formate vorzustellen.

Die Social Media Plattformen werden von ihnen als Leinwand für die Schöpfung neuer Ideen gesehen. Sie inspirieren ihr Netzwerk, in dem sie oft wegweisende neue Ideen mit der Welt teilen. Ihr Spielfeld ist Diversity, Sie lieben Bilder, schreiben innovative Blogartikel und nutzen phantasievolle Wege, um ihre Gedanken sichtbar zu machen. Die Social Media Typen der Content Creators sind ständig auf der Suche nach neuen Trends. Deshalb entwickeln sie sich oft zu wichtigen und nützlichen Influencern in der Social Media Szene. Für deine eigene Content Strategie könntest du versuchen sie zu gewinnen. Dann könnten sie dich zum Beispiel bei Werbekampagnen unterstützen, weil sie ein großes Potenzial als Markenbotschafter haben.

Unterstützer | Sharer

Vielleicht erinnerst du dich an die Archetypen beim Branding. Einer dieser Archetypen ist der Beschützer. Er will anderen helfen und dies macht er, in dem er die Posts und Artikel auch in seinem Netzwerk teilt. Diese Social Media Typen fühlen sich in ihre Kunden und in sein Netzwerk ein. Die Botschaft der Unterstützer ist grundsätzlich eher positiv. Ein Sharer strahlt eine Aura der Selbstlosigkeit aus. Er teilt und kommentiert gerne diverse soziale Beiträge. Teiler sind in ihrem Wesen eher nachdenkliche Menschen. Sie gehören auch zu den Top Schreiberlingen bei Produktbewertungen auf Amazon. Aber sie kommentieren und Teilen gerne auch Videos auf YouTube, oder informative Artikel auf LinkedIn oder Facebook.

Gerne teilen sie Artikel, um Bewusstsein in ihrem Umfeld zu erhöhen. Sharer können einen wesentlichen Einfluss auf dein Netzwerk haben, indem sie dich unterstützen deine Beiträge zu verbreiten. Doch du musst diese Sharer gut beobachten, denn auch das Teilen kann sich positiv oder negativ auswirken. Weil es ja ebenso negative Bewertungen und Kritik rascheln kann. Deshalb beobachte diese Social Media Typen in deinem Netzwerk und reagiere konstruktiv auf mögliche negative Bewertungen.

Der Social Media Typ als Netzwerker

Die Social Media Typen der Netzwerker sind die „sozialen Schmetterlinge“ in der digitalen Welt. Sie sind in allen sozialen Netzwerken aktiv und machen auch den größten Teil der Social Media Nutzer aus. Der Netzwerker ist ein Kontroller, denn er überprüft seine Social Feeds mehrmals täglich. Das Ziel dieses Social Media Typen ist rund um den Globus Beziehungen aufzubauen. Meistens haben sie in diversen Netzwerken eine große Zahl an Followern. Sie liken viele Beiträge und kommentieren vor allem bei Kontakten innerhalb ihres Netzwerks, die sie besser kennen. Netzwerker sind bei den den anderen Social Media Typen beliebt. Denn sie sind wichtig, weil sie durch spontanes Liken guter Fotos oder Stories Aufmerksamkeit erreichen, von denen du profitieren kannst.

Wie kannst du die Social Media Typen für dein Content Marketing nutzen?

Wenn du die Social Media Typen für deine Content Marketing Strategie nutzen willst, ist es ein Vorteil den Begriff Content Marketing auch besser zu verstehen. Hier habe ich die Kurzform vom Institut für Content Marketing aus den USA zusammengefasst:

Was Content Marketing ist

Content Marketing ist definitiv keine Taktik. Deshalb braucht eine Content Marketing Strategie tatsächlich einen Plan. Du musst also Ziele formulieren und Maßnahmen entwickeln, um diese Ziele zu erreichen. Zu deinen Aufgaben gehören das Entwickeln der Content Strategie, der Social Media Strategie und eine klare Strategie für die Leadgenerierung.

Content Marketing heißt, dass du wertvollem, relevanten Content produzieren musst, und zwar regelmäßig. Um das gut umzusetzen, ist das Erstellen eines Prozessplans sinnvoll. Dazu gehört das Aufstellen eines Redaktionsteams, regelmäßige Redaktionsmeetings. Aber auch entsprechende Fachredakteure, Editoren, SEO Spezialisten und das Nutzen von möglichen Marketing Tools, sogenannten Redaktionstools. Typische Content Formate sind Blogartikel, Videos für YouTube, Slides für die Sozialen Medien. Aber auch Guides, Leitfäden und Whitepaper, die du als Download z.B. auf deiner Website zur Verfügung stellst.

Content Marketing als Strategie

Content Marketing ist seit dem Auftauchen des Begriffs zirka 2011, eine weitverbreitete Marketingstrategie für jedes Unternehmen in fast allen Branchen. Es ist so beliebt, weil es unkompliziert und relativ kostengünstig ist. Und es kann nahezu unbegrenzt skaliert werden. Für immer mehr Vermarkter ist es wichtig eine nachhaltige Content-Marketing-Strategie zu entwickeln, weil sie langfristig nur damit in die Sichtbarkeit kommen.

Content Marketing und SERP Snippets

Das Problem ist nur, dass es oft Jahre dauert, bis selbst eine nachhaltige Blog-Arbeit Früchte trägt. Deshalb ist es für jemanden der gerade erst mit dem Content Marketing anfängt schwer sich durchzusetzen. Warum? Weil sie mit Marken konkurrieren, die schon seit vielen Jahren ihre Zeit damit verbracht haben, regelmäßig hochwertigen Content zu veröffentlichen. Diese Old Content Player dominieren auch in den Suchmaschinen mit den sogenannten SERP Snippets, die dir sicher schon aufgefallen sind. Fakt ist, dass derzeit schätzungsweise 600 Millionen Blogs mit mehr als 1,7 Milliarden Websites in Netz am Laufen sind. Da taucht die berechtigte Frage auf, wie man in einer derartig überfüllten Umgebung Sichtbarkeit und Reichweite bekommen soll, stimmts?

Social Media Typen und Content Marketing

An der Stelle kommt der Gedanke ins Spiel, die Social Media Typen für deine Content Marketing Strategie zu nutzen. Deshalb hier: drei Gedanken für mehr Erfolg mit Social Media Typen im Content Marketing

1. Die harte Tour: Ein großes Budget für Werbung und Influencer

Dieser Ansatz ist einfach. Wenn du einen etablierten Content-Vermarkter schlagen willst, kannst du versuchen ihn auf die harte Tour zu überwinden. Doch das kann teuer werden. Außer du legst jeden Monat 4000 Euro für Marketing auf den Tisch und ziehst das mindestens ein Jahr durch. Das kann dich einen großen Schub nach vorne bringen. Da könntest du dir die entsprechenden Social Media Typen raussuchen, und sie als Influencersie in deine Strategie mit einbinden.

2. Personal Branding bzw. Differenzierung 

Du kannst auch versuchen, dich als Marke abzuheben in dem du glasklar auf dein exzellentes Personal Branding setzt. Hier kommen dann Social Media Kanäle ins Spiel. Denn dort findest du auch alle Arten von Social Media Typen. Je nach dem, welche Strategie du verfolgst, könntest du deine Follower dafür nutzen, um dein Branding entsprechend zu optimieren.  

Wenn du den Markt in bestimmten Social Kanälen bereits als überfüllt empfindest, kannst du dich auf andere Plattformen konzentrieren. Nämlich auf jene, in denen deine Konkurrenten derzeit noch nicht so aktiv sind. Clubhouse wäre so eine Möglichkeit. In Kombination mit modernen Apps, wie Signal oder Telegram, gibt es hier tolle neue Strategien, um fast jede Art von Zielgruppen zu erreichen. Hierzu kannst du dir auch die aktuellen Trends im Marketing für 2021 ansehen.

3. Kreativität nutzen

Am Ende kannst du natürlich auch versuchen, etwas zu tun, was bisher noch keiner gemacht hat. Zum Beispiel könntest du die Leistungsfähigkeit einer neuen Plattform wie zB. Clubhouse nutzen, oder aber Content mit einem neuen „Prozess-Flow“ entwickeln, weil er damit mehr Einblicke in gängige Branchenprobleme bietet. Doch egal für welchen dieser Ansätze du dich entscheidest, du solltest in jedem Falle an folgendes denken.

Qualität vor Quantität 

Im Content-Marketing wird immer die Qualität die Quantität übertreffen. Schlägst du den harten Weg ein, wirst deine Top Konkurrenten nicht einfach nur durch viel Werbung oder viel Schreiben schlagen. Es ist allemal besser jede Woche drei gute Posts zu produzieren als 10 mittelmäßige.

Gehst du den des Personal Branding, oder der Kreativität, und selbst, wenn du andere Kanäle nutzt, wirst nicht zwingend eine Superbrand. Denn wichtig ist Content zu liefern, die Leute wirklich lieben!

Somit ist beim Content Marketing entscheidend, so viel Zeit wie möglich in guten Content zu stecken. Das könnte bedeuten, dass du bessere Autoren für Inhalte brauchst. Aber auch, dass du mehr Zeit in die Recherche stecken musst. Vielleicht musst du auch auf die Hilfe von Grafikern, Fotografen oder Video oder Branding Spezialisten zurückgreifen, um deine Multimedia Inhalte zu verbessern oder zu verfeinern.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Beitrag einen Mehrwert bieten. Über dein Feedback freue ich mich in den Kommentaren.

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal,

Deine Doreen

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Hans Koenigshofer

    Wieder ein super blog, Doreen – danke für die ergänzenden Erklärungen. Bewusst mit diesen Social Media Typen umzugehen ist ein guter Weg seine Reichweite zu verbessern – wichtig hier ist natürlich auch zu wissen, welcher Typ man selbst ist, um sich mit anderen besser zu verbinden und um damit auch sein Ziel zu erreichen. Weiter so :).