Content Marketing beim Bloggen

Was ist Content Marketing?

Beim Content Marketing als Blogger oder Creator geht es darum:

  • wertvollen,
  • relevanten und
  • regelmäßig Content zu kreieren und auszuliefern.

All das mit dem Ziel der Aufmerksamkeit und:

  • eine klar definierte Zielgruppe anzuziehen,
  • sie zu binden und
  • profitable Handlungen auszulösen

Es geht es um Sichtbarkeit + und immer mehr um Storytelling

Um das zu erreichen, brauchst du einen smarte Content Strategie und Prozesse, die dir eine effektive Erstellung und Auslieferung sicherstellen. Um all das sicherzustellen hier meine Tipps für dein erfolgreiches Content Marketing als Blogger.

Content Marketing als Blogger

Ein Blog ist beim Content Marketing und beim Inbound Marketing eine wichtige Voraussetzung. Denn damit stellst du sicher, dass du nachhaltig auch Traffic via Suchmaschinen auf deine Website bekommst. 

Wenn du glaubst, dass es ausreicht auf Social Media zu posten und oder nur Videos zu Streamen, dann bleib dran, um mehr über den tiefen Sinn des Bloggens zu erfahren. .

Nehmen wir mal an, dich interessiert das Thema Personal Branding, oder auch wie du dir ein Online Business aufbauen kannst. Dann gehst du auf Google und suchst nach relevanten Infos zu deinem Thema, stimmt`s? Ganz genau, und deshalb sollest du die Relevanz eines Blogs lieber nicht in Frage stellen.

Bevor ich tiefer auf das Thema Content Marketing Strategie eingehe, hier zunächst die Basisinfos zum Content Blogging.

Die Evolution des Bloggens

In den dunklen Jahren der frühen 1990er entwickelte sich im Internet eine Spezies, die eine neue Art des Voyeurismus und Narzissmus formte.

Am 13. November 1990 als die Website von Softwareentwickler Tim Berners-Lee online ging, wurde das Blog geboren, auch wenn es die Wörter weblog und blog damals noch nicht gab.

Seitdem ist zwischenmenschliche Interaktion und Kommunikation nicht mehr das was es einmal war. Wie sich „der gemeine Blogger an sich vom Tagebuchschreiber zum Gesundheitsguru und Corporate Blogger mauserte zeigt dir diese Slide show meiner Tochter Alice, Co-Founderin der Digital Coach Academy auf LinkedIn.

Die Ursprünge des Bloggens

Eines der ersten Versprechen des Webs war es, dass jeder publizieren und einem Millionen Publikum somit seine Inhalte zugänglich machen könne. Zunächst wurden viele Homepages erstellt, die später durch die Blogs mit ihren vermehrten Möglichkeiten ersetzt wurden.

Der Begriff Blog

Das Wort Blog leitet sich ab vom Kunstwort „Weblog“ ab. Sie wurde 1997 von Jorn Barger geprägt. Weblog setzt sich aus den Worten World Wide Web und Logbuch zusammen. Logbücher waren früher Schifffahrtstagebücher. Wo wir dann fast bei der jetzigen Bedeutung des Blogs angelangt sind.

Wie ein Blog aufgebaut ist

Blogs sind so ähnlich wie Tagebücher. Man schreibt in chronologisch absteigender Form Beiträge zu bestimmten Themen die von sehr persönlicher bis politischer Natur sein können, je nach Blogkategorie. Ohne diesen Aufbau wäre das wichtige Merkmal des Blogs nicht gegeben. Die Einträge der Blogger können von der Thematik her variieren und Bilder und Verknüpfungen zu anderen Webseiten beinhalten. Und in der Regel können die Leser des Blogs nach Veröffentlichung die Beiträge kommentieren. Ein Blog kann somit die Form eines Tagebuchs eines Journals oder einer Linksammlung zu anderen Seiten annehmen, was schon ein wichtiger Punkt ist.

Warum hochwertiger Content beim Bloggen wichtig ist

Denn je besser dein Content für den Leser ist, desto besser wirst du bei Google gerankt. Aber es gilt auch, je tiefgehender dein Content ist desto besser. Denn mehr weiterführende Beiträge du zu deinem Thema innerhalb deiner eigenen Website für den Leser „verlinkt“ hast, desto länger wird er auf deinem Blog bleiben. Das ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, um deine Kompetenz und Reputation als Marke zu stärken.

Heute gibt es richtig tolle Blogging-Software, z.B. blogger.de. Oder du erstellst dir einen ganz individuellen Blog auf WordPress. Schließlich kann jeder der Zugang zum Internet hat, sogar kostenlos einen eigenen Blog schreiben.

Die Blogosphäre

Die Gesamtheit aller Blogs im Internet wird die „Blogosphäre“ genannt. Diese stellt die wichtige Eigenschaft der Vernetzungsmöglichkeit der Blogs untereinander da. Diese Vernetzung hat einen großen Nutzen da sich somit neue Themen schnell verbreiten können. Dies wurde ermöglicht durch Funktionen wie das „Trackback“ und „Permalinks“.

Die Blogosphäre bestand laut Aufzeichnungen von Technorati, einer Suchmaschine für Blogs, im Jahr 2005 bei 25 Millionen und im Jahr 2007 einen megamäßigen Anstieg auf 94 Millionen Blogs. Doch ist von den vielen Blogs ein hoher Prozentsatz inaktiv geworden, weil vermutet wird, dass auch viele Blogbetreiber zu aktuelleren Webphänomenen wie Facebook, Instagram oder Twitter gewechselt haben. Eine weitere technische Errungenschaft ist das RSS, das Akronym von „Really Simple Syndication“. Durch RSS kann der Besucher auf einen Blick sehen auf welchen Blogs oder Webseiten es neue Beiträge gibt. Diesen Neuigkeiten – Pool kann man durch ein so genanntes „RSS Feed“ abonnieren.

Trackbacks

Trackbacks informieren die Blog-Software, wenn auf einen Eintrag des Blogs in einem anderen Blog Bezug genommen wird. Sie sind den Kommentaren im Blog ähnlich, da sie direkt unter dem Originaltext mit Textauszug des Bezug nehmenden Blogs stehen und auch meist inhaltlich einen Kommentar darstellen. Hierdurch wird eine hohe Vernetzung innerhalb der Blogosphäre erzeugt. Aber auch die Suchmaschinen, die über die Platzierung entscheiden werden durch gute Verlinkungen (Backlinks) der Seiten, entsprechend stark beeinflusst.

Permalinks sind die jeweiligen Webadressen unter der ein einzelner Eintrag ständig abgerufen werden kann. Jeder Eintrag wird stets nur einer Adresse zugeordnet. Um zB. auf den Beitrag eines anderen Blogs Bezug zu nehmen reicht es aus den Permalink des Beitrags im eigenen Blog zu verlinken. Schließlich entsteht automatisch ein Trackback, durch den Besucher von einem Beitrag z.B. zu einem weiterführenden Blogbeitrag kommen können.

RSS – Really Simple Syndication oder Rich Site Summary

RSS ist ein XML-Standard, in Form von Text-Dateien, die aktuelle Weblog-Inhalte speichern. Sie werden mit Hilfe von RSS-Readern abonniert. Dazu braucht man einen Feedreader. Das ist ein kleines Programm das es gratis zum Download gibt. Browser wie z. B. Firefox oder Opera haben einen Feedreader bereits integriert.

Blogart für zielgruppengemäßes Content Marketing bestimmen

Bevor du mit dem Bloggen loslegst, ist es auch wichtig welche Art von Blog für deinen Content und deine Zielgruppe am besten geeignet ist.

Was könntest du bloggen? Na klar, ein Thema, wofür du Leidenschaft empfindet. Etwas, was dich wirklich und wahrhaftig interessiert. Etwas, wofür du brennst. Ein Blog ohne Begeisterung für das Thema zu starten ist nicht sinnvoll. Denn wenn du nicht begeistert von deiner Nische bzw. deinem Thema bist, wirst du den Blog irgendwann aufgeben. Blogge also nur über ein Thema das dich interessiert, bevor du loslegst.

6 Fragen für den passenden Blog

  1. Kannst du dir vorstellen, dich jeden Tag mit dem Thema zu beschäftigen?
  2. Kannst du dir vorstellen, Videos zu dem Thema zu machen oder ein Buch darüber zu schreiben?
  3. Planst du Vorträge zu deinem Thema zu halten?
  4. Wenn du dich mit Zettel und Stift für eine halbe Stunde hinsetzt, kommt du dann auf 20 Ideen für potenzielle Artikel?
  5. Sprichst du oft und viel mit deinen Freunden über dein Thema?
  6. Wenn du alle oder die meisten Fragen mit Ja beantworten kannst, ist das Thema das richtige!

Mit einem Thema Geld verdienen zu können, ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Vor allem, wenn du hauptberuflich Blogger werden willst.

Empfohlener Beitrag: Digitale Geschäftsmodelle für Berater und Coaches

Allerdings sollte das Geld nicht an erster Stelle stehen. Weil der Aufbau einen großen, und erfolgreichen Blogs ein Marathon ist und kein Sprint. Umso mehr, wenn du wirklich ein Experte in deinem Thema bist und deinen Lesern geniale Inhalte liefern kannst.

Frage dich deshalb zudem, welche Art von Blog du starten willst, hier ein paar Beispiele:

  1. Der persönliche Blog
  2. Der Themenorientierte Nischenblog
  3. Der literarische Blog
  4. Der journalistische Blog

Der persönliche Blog

Der persönliche Blog ist das klassische Online- Tagebuch. Die Themen drehen sich um das alltägliche Leben, um Erlebnisse, Eindrücke und auch Stimmungen. Vor allem ein etwas jüngeres Publikum beschäftigt sich mit dieser Form von Blogs, doch inzwischen tun sie dies auch in Form von Vlogs, also in Verbindung mit der Einbindung von Video Content der z.B. auf YouTube gehostet wird.

Der Themen bzw. Nischenblog

In einem Themenblog wird der Fokus oft nur auf ein Thema bzw. sehr artverwandte Bereiche gerichtet.

Diese Bereiche umfassen die ganze Bandbreite. Angefangen von Beiträgen über professionelles Programmieren auf WordPress, über Gesundheitsthemen, wie Vegane Ernährung, Fitness und Bodybuilding, oder wie in meinem Blog zu den Bereichen Digital Marketing, Personal Branding und Storytelling.

Der literarische Blog

Der literarische Blog besteht aus einer Mischung von literarischen Texten. Die Themen reichen von kurzen Gedichten, über Essays bis hin zu langen Fortsetzungsromanen.

Der journalistische Blog

Der Journalistische Blog ist einer Tageszeitung oder einem Magazin ähnlich. Die Themen sind meist sehr aktuell zu den jeweiligen Fachbereichen aus Politik oder Wirtschaft.

Blogthemen eingrenzen

Einen Themenblog oder der Nischenblog ist deshalb interessant, weil sie die Zielgruppe für dich leichter eingrenzt. Damit ist es nicht nur für dich leichter zu definieren, was du schreiben kannst, sondern es ist auch für deine Leser einfacher wird, die Inhalte einzuordnen und zu verstehen.

Kreativität im Content Marketing

Vielleicht fragst du dich auch, wie gut du als Blogger schreiben können musst.

Schreiben ist für viele eine Qual, sie glauben, dafür muss man besonders kreativ sein. Schreiben ist aber eine Fähigkeit die man wie die meisten Dinge im Leben wirklich gut lernen kann. Daher ist es wichtig, deine Schreibfähigkeiten ständig zu verbessern, um beim Bloggen besser zu werden. Wichtig ist, einfach anzufangen. Der Spaß kommt dann beim Schreiben. Gerne kannst du dir hier einen kostenlosen Leitfaden zum Thema Kreativität herunterladen.

Content für die richtige Zielgruppe

Wenn du bereits für ein bestimmtes Thema sehr brennst, wirst du mit Sicherheit auch deine Zielgruppe kennen. Also jene Menschen, die sich genau dafür interessieren, dass du ihnen mit deinen Beiträgen bieten kannst. Beim Content Marketing ist es enorm wichtig deine Zielgruppe nicht nur zu kennen, sondern sie wirklich zu verstehen. Denn am Ende schreibst du schließlich, mit einem Ziel. Nämlich einerseits dafür deine Personal Brand aufzubauen, doch anderseits auch deine Angebote, Dienstleistungen und Produkte an eben diese Zielgruppe zu verkaufen. Kurz um, du willst für deine harte Schreibarbeit Ergebnisse sehen. Um das zu erreichen macht es deshalb Sinn eine Content Marketing Strategie zu entwickeln.

Die Content Marketing Strategie

Dafür machst du zuallererst folgendes:

  • Beschreibe deine Zielgruppe
  • In welchen Branchen arbeiten sie?
  • Welche Rollen oder Titel haben sie?
  • Beschreibe möglichst genau ihre Interessen und Verhaltensweisen.
  • Was wollen sie wissen?
  • Was sind ihre Schmerz- und Problem Themen?
  • Wo und wie leben sie ?

Content Marketing Ziele festlegen

Nehmen wir mal an du bist Content-Marketing-Spezialist im Bereich Mentales Training. Dein Ziel ist es, das Bewusstsein für deine Personal Brand und deine Fähigkeiten zu stärken. Deine Zielgruppe sind vielleicht gestresste Manager, die eine bessere Work-Life-Balance brauchen.

Dann ist das Erste was du zu tun hast, deine Content Marketing Ziele festzulegen. Das heißt, du fragst dich mit welche Art von Content könntest du diese Zielgruppe am ehesten erreichen?

Wenn dein Content-Marketing-Ziel dann darin besteht, Vertrauen zu dir als Personal Brand aufzubauen, könnte z.B. eines deiner Ziele sein, in den nächsten drei Monaten 50 neue Abonnenten für deinen „Mental Newsletter“ / Podcast / YouTube Kanal etc. zu gewinnen.

Hierfür kannst du verschiedene Marketing Strategien nutzen. Diese Strategien können ziemlich komplex sein und würden deshalb den Umfang dieses Beitrages sprengen. Aber wenn du hier mehr wissen willst, kann ich dir unsere Ausbildungen auf der Digital Coach Academy z.B. zum Digital Media Expert empfehlen. Hier lernst du von der Pike auf, wie digitales Marketing funktioniert und wie du dein Know-how als Experte erfolgreich auf die Online Straße bringst.

Content Marketing Ziele mit der Strategie verbinden

Ein weiterer wichtiger Schritt ist deine Ziele mit deiner Content Marketing  Strategie zu verbinden. Denn das ist der Schlüssel dafür, wie gut dein Content am Ende bei der Zielgruppe ankommt und funktioniert.

Ja, es kann schwierig sein, am Anfang schon realistische numerischen Ziele festzulegen. Doch das sollte dich nicht davon abhalten sie zu setzen. Wenn du in deiner nächsten Bewertung draufkommst, dass deine Zahlen unrealistisch waren, änderst du sie. Das ist einer der Vorteile bei der Entwicklung deiner eigenen Brand. Es gibt noch keine oder nicht viele Kunden und erst recht keinen Chef, der sich über diese Adaption beschweren könnte.

Empfohlener Beitrag: Innovation und Digitaler Speed.

Erstelle deinen individuellen Content Sweet Spot

Sieh dir folgende Grafik an. Auf der linken Seite stehen deine persönlichen Content-Marketing-Interessen. Im anderen Kreis stehen die Interessen und Bedürfnisse deiner Zielgruppe. Doch an der Stelle, wo sich die beiden Kreise überlappen, ist dein Inhalts-Sweetspot.  Dies sind die Hauptthemen, die dein persönliches Content-Marketing abdecken sollte.

Content Sweet Spot_Passion versus Wunsch der Zielgruppe_Doreen Anette Ullrich Content Marketing als Blogger

Content Marketing Vertriebskanäle bestimmen

Wenn du deinen idealen Content für deine Zielgruppe bestimmt hast, machst du dich daran, die passenden Vertriebskanäle zu bestimmen.

Sollten deine Kunden bzw. deine Zielgruppe z.B. lieber Videos sehen oder Podcasts hören, als zu lesen müsstest du einen YouTube Kanal in Betracht ziehen oder einen Podcast bei Spotify anlegen. Hängt deine Zielgruppe eher auf Instagram als auf LinkedIn ab, musst du dich um passende Bilder oder Slides kümmern, die du zB. mit dem Content Marketing Tool Canva erstellen kannst. Wenn dein Ziel u.a. die Steigerung deiner Markenbekanntheit ist , könntest du dich auch als Autor auf andere Blogs anbieten, die deine Zielgruppe besucht usw.

Erstelle einen Content Kalender

Wenn du deine Themen, Formate und Vertriebsplattformen klar selektierst hast, solltest du einen redaktionellen Marketing Content Kalender erstellen. Wenn du Coach bist, denke daran dass die Zeit begrenzt ist. Deshalb ist es noch nicht an der Zeit, extrem ehrgeizig zu sein. Ich empfehle dir deshalb, einen realisierbaren Content Kalender zu erstellen, z.B. indem du definierst 2-3 Mal die Woche einen Beitrag in deinen relevanten Netzwerken zu posten. Damit stellst du ganz klar deine Regelmäßigkeit als Content Creator sicher. Und beim Bloggen, kann es am Anfang auch nur ein Beitrag pro Monat sein. Das ist völlig in Ordnung.

Wenn du versuchen zu viel umzusetzen und es gibt nicht gleich die erwünschten Erfolge, gibst du mit großer Wahrscheinlichkeit ganz auf. Doch wenn du dir realistische Zeile setzt wirst du mit viel Spass und Freude bei der Sache auch weitermachen. Abonniere gerne meinen Newsletter zur Digitalen Reise, wenn dich dieses Thema oder überhaupt Digitales Marketing und Branding interessiert.

Bis zum nächsten Mal, alles Gute und viel Erfolg,

Deine Doreen

Schreibe einen Kommentar

Dieser Beitrag hat einen Kommentar