Transformation des Ego – So wirst du frei von Existenzängsten

Ich habe gerade ein paar wunderbare Wochen in Südfrankreich hinter mir und bin wieder in unserer Wahlheimat Italien. Hier führte ich ein interessantes Gespräch mit einem lieben Freund über Existenzängste. Deshalb möchte ich heute versuchen zu reflektieren was Existenzängste sind und was sie mit unserem Ego und mit unseren Abwehrmechanismen zu tun haben.

Ego, Geld und Existenzängste

Geld ist für die meisten Menschen, ja auch für mich, ein heikles Thema. Geld löst in unseren Gehirnen- gesteuert durch das Ego -sofort Angstgefühle oder Überlebensängste aus. Das liegt daran, weil wir zum einen in einer geldorientierten Gesellschaft leben, zum anderen aber auch daran, wie unsere Vergangenheit war.

In meiner Kindheit gab es immer wieder viel Theater um finanzielle Probleme, weil meine Großmutter sich immer in unsere Familie eingemischt oder besser mitgemischt hat. Klar, kann ich auch verstehen, denn für so junge Leute, wie meine Eltern es damals waren als ich geboren wurde und 1 ½ Jahre später mein Bruder. Meine Mutter war dann mit 24 3fache Mutter. Das war sicher nicht leicht.

Das Ego und Emotion

Und wenn es selbst heute noch, bei mir ums Geld geht, und dabei muss es sich überhaupt nicht um große Summen handeln, werde ich sofort unrund und bekomme Angst. Manchmal bewusst und manchmal unbewusst. Das ist ein Ablauf im Hirn, der sofort Anspannung erzeugt und wo der Mensch quasi in (s)einer Emotion gefangen ist. Oder, du kennst bestimmt auch Leute, die, wenn du mit ihnen telefonierst oder redest gleich losbrüllen, ausfallend werden oder anderen Vorwürfe machen. Das liegt daran, dass auch in diesen Menschen unbewusst bestimmte „altbekannte“ Abwehrmechanismen aktiviert werden.

Wenn das Wort oder der Gedanke „Geld fällt“, fliegt quasi ein rotes Tuch. Wenn man dann noch kein Geld hat, es aber für seine Rechnungen braucht bekommt man Existenzängste.

Bei anderen Menschen werden Abwehrmechanismen vielleicht dadurch ausgelöst, wenn jemand ein paar Minuten zu spät kommt, weil sie in der Kindheit Verlassenheitsängste hatten, weil die Eltern sich nicht richtig gekümmert haben oder was auch immer.

Oder wenn jemand vielleicht „ein ungewolltes“ (nicht geplantes) Kind war und er von seiner Mutter nicht genügend Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit erhielt, entwickelt sich später womöglich ein maßloses Verlangen nach Aufmerksamkeit und dies zeigt sich in einem starken Ego. Und kleine Klugscheißer waren wir schließlich alle.

Was ist das Ego?

Unser Ego handelt aus einem ein stark subjektbezogenen Denken und Fühlen heraus. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich das Ego gerne mit dem Wort ICH (will, muss) meldet. Darüber hinaus will es unsere Persönlichkeit durch sich allein definieren.

Das Ego versucht eine Persönlichkeit (in uns) aufzubauen, die einer künstlichen, von außen adoptierten Identität entspricht. Hier kommt alles infrage, womit wir uns als Menschen identifizieren können. An der Stelle kommt dann auch das Thema Selbstmarketing ins Spiel, bei dem du aufpassen musst, wen du brandest, dein Ego oder dein authentisches Ich.

Lies hierfür den Beitrag über Archetypen und Personal Branding. Denn es geht um unseren Status, unser Ansehen in der Öffentlichkeit, um bestimmte Titel und die berufliche Stellung, um materiellen Besitz, politische, gesellschaftliche und religiöse Zugehörigkeiten, Vereine, Freunde, Familie, Partner, Hobbys, Wissen und um unsere Kompetenzen. Wenn bestimmte Bereiche hier zerbrechen leidet unsere Persönlichkeit, weil das Ego sich davon abhängig gemacht hat. Das Ego baut nicht auf eigene, originale Eigenschaften, sondern auf die Errungenschaften, Vorteile und Nutzen, die mit bestimmten persönlichen Eigenschaften erzielt werden.

Das Ego und das authentische Ich

Wir alle sehen uns nach einem glücklichen und erfüllten Leben. Dies in verschiedenen Bereichen. Ich nenne sie die Säulen unseres Glücks. Dazu zählen der Beruf oder die Berufung, unsere Familie, die Liebe und Partnerschaft, aber auch in unseren Freundschaften. Und wir wollen alle gesund sein und fit bleiben. Und natürlich wollen wir auch unseren tiefen Sinn im Leben finden und uns Selbst verwirklichen.

Warum solltest du also versuchen den Einfluss deines Egos auf dein Leben mal etwas tiefer zu betrachten?

Damit du dein authentisches Ich und dich selbst besser kennenlernst. Damit bist du in der Lage deine ganz individuellen Stärken herauszuarbeiten und diese Fähigkeiten und Talente weiter zu verbessern.

Das Ego erzeugt Leid

Ein weiterer unschlagbarer anderer Grund besteht aber vor allem darin, dass das Ego viel Leid erzeugt und zwar nicht nur für dich selbst, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft der Welt und die Natur. Dieses Leiden ist unsagbar groß. Fast das gesamte Leiden der Menschheit und der Missbrauch an der Natur werden durch das Ego initiiert.

Wenn du dich jetzt vielleicht fragst, wie du verantwortungsvoll mit deinem Leben und dem anderer umgehen kannst, dann lautet die Antwort: Arbeite an deinem Ego sprich reduziere es. Lasse los. 

Um das zu tun, musst du wissen, wo genau das Ego steckt und wie du es erreichen kannst.

Passender Beitrag: Der mentale Ankereffekt.

Welches Ziel das Ego verfolgt

Das Ego lebt davon, dass es sich fremde Identitäten zu eigen macht. Somit sei dir bewusst, dass unser Ego immer versuchen wird die eigentliche Identität unseres authentischen Ichs zu unterdrücken.

Ziel dieser unbewussten Aktion ist die Sicherung und Stärkung unserer Ego-Persönlichkeit. Warum das so ist?

Weil unser Ego sich vor der Wiederholung psychischer Verletzungen, zumeist aus der Kindheit, schützen will. Es will ähnlichen negativen Ereignissen vorbeugen. Unser Ego hat also ein starkes Sicherheits- und Schutzbedürfnis. Wir fühlen diese Anspannung auch manchmal, weil wir ständig auf der Suche nach möglichen Bedrohungen in unserem Leben sind. Sei es eine kleine Kritik in einem Social Media Post, der kritische Blick eines Kunden, oder die zögerliche Antwort auf eine Frage. Unser Ego tickt Angstgesteuert, und triggert nicht selten auch dort Gefahren, wo vielleicht gar keine sind. Ein Trigger ist eine emotionale Rückblende, auf etwas das in der Vergangenheit passiert ist.

Das Ego und Entscheidungen

Und weil unser Ego ständig Angst hat, werden Gefahren durch unsere innere Abwehr oft sogar projiziert. Das heißt, man bildet sich Bedrohungen (zB. bei Panikattacken) ein. Die Situation wird dramatisiert, um die Lebensgrundlage unseres Egos, die Angst, zu befriedigen.

Durch diesen selbstkreierten Entwurf künstlicher Gefahr, hat sich die Angst unseres Egos eine existenzielle Grundlage in unserem Entscheidungsprozessen geschaffen. Und nicht nur das, denn diese Ego-Angst hat einen enormen Einfluss auf unser gesamtes Handeln als Mensch aber auch auf die Gemeinschaft, denn sie bestimmt weitgehend das Schicksal der Menschheit.

Wie sich das Ego entwickelt

Im Laufe unseres Lebens, doch vor allem in der Kindheit, passieren uns diverse psychische Kränkungen und Verletzungen, die zum Aufbau eines Schutzverhaltens führen. Als Kinder ist unsere wichtigste Beziehung, die zu unseren Eltern. Um eine als schmerzhaft empfundene Trennungsangst zu vermeiden, oder auch um uns die Liebe zu unseren Eltern zu sichern, nehmen wir dann Verhaltensweisen an, die nicht zu unserer Natur, unserem eigentlichen Ich gehören. Diese adoptierten Verhaltensweisen kommen einer fremden Identität gleich. Die Schutzhaltung des Egos hat die Aufgabe, das angesammelte Leiden aus der Vergangenheit nicht zuzulassen.

Dieses Unterdrücken wird über die Annahme fremder Identitäten sichergestellt. (Bestimmt kennst du das noch, oder: Ein Indianer kennt keinen Schmerz!  Reden ist Silber, Schweigen ist Gold! Was mich nicht umbringt, macht mich stärker! Kleider machen Leute! Usw.). Diese Vereinnahmung von bestimmten „Glaubenssätzen“ leiten uns dann später zu einem programmatischen Verhalten an. Unbewusst entstehen so auf Dauer innere Programme, die in Notsituationen aktiviert und abgespielt werden. Kern dieser Programme sind zudem die damit verknüpften Emotionen.

Was das Ego liebt

Wenn ich z.B. über „körperliches Ungleichgewicht“ nachsinne komme ich zu der natürlich völlig subjektiven Erkenntnis, dass viele Menschen mit so einem Leiden aus sich selbst ein Problem gemacht haben. Natürlich unbewusst und ohne Absicht, aber genau das liebt das Ego. Aus sich selbst ein Problem zu machen. Dieser Gedanke soll dir an der Stelle nur als Gedankengerüst dienen.

Es gehört zu meiner Berufung über Leid und Heilung nachzudenken. Ich habe das auch für mich selbst reflektiert. Für alle möglichen Situationen. Die meisten Menschen erzählen einem auch schnell, wer sie sind, sie sagen dir ihre Namen, erzählen von ihrem Beruf, erzählen dir ihre persönliche Geschichte, berichten von ihrem körperlichen Gebrechen, alles Dinge womit sie sich identifizieren.

Andere Menschen machen den Eindruck, höher entwickelt zu sein. Dies glauben wir dann, weil sie an eine unsterbliche Seele oder an den göttlichen Geist in sich glauben.

Aber kennen diese Leute sich deshalb wirklich selbst oder haben sie den Inhalt zwischen ihren Ohren bloß durch ein paar spirituell gut klingende Ideen erweitert?

Selbstfindung braucht tiefe

Ich weiß nicht nur aus eigener Erfahrung, dass sich selbst wirklich kennen! viel tiefer geht als sich ein paar Ideen oder Überzeugungen anzueignen oder seine innere Teambühne aufzudecken. Es ist wichtig am Mindset zu arbeiten, u.a. auch ein gewisses Füllebewusstsein zu entwickeln.

Diese Ideen sind alle hilfreich, aber sie haben nicht die Macht an unseren festen Vorstellungen zu rütteln, wer wir selbst glauben zu sein.Unser Gefühl, wenn wir glauben, wer wir sind, bestimmt dass, was wir für unsere Bedürfnisse halten, und was für uns im Leben wirklich zählt. Hier geht es um unsere Werte. Deshalb ist es wichtig und wesentlich sie zu definieren. Doch es gilt immer zu bedenken, dass alles was für uns zählt und wichtig ist, somit auch die Macht hat uns zu beunruhigen, zu ängstigen und aus der Fassung zu bringen.

Aber was für uns Bedeutung hat ist nicht unbedingt das, was wir sagen oder glauben, sondern unser Handeln und unsere Reaktionen sind relevant. Sie sind das (Sichtbare) was wir sind.

Fragen für mehr Selbsterkenntnis 

Genau genommen müssten wir uns bei der Selbsterkenntnis fragen:

  • Was bringt uns aus der Fassung?
  • Was bringt uns aus dem Gleichgewicht?
  • Wenn die Börse zusammenbricht?
  • Es nicht so läuft, wie wir es uns wünschen?
  • Bei Tisch keine Serviette liegt?
  • Die Mitarbeiter nicht spuren?
  • Die Unfähigkeit Loszulassen?
  • Deine neue Freundin über ihre Exmänner spricht?
  • Das Geld nicht reicht?
  • Existenzängste?
  • Du dich um deine Kinder sorgst?
  • Sie schlechte Noten bekommen?
  • Wenn jemand pingelig ist?
  • Wir an unsere liegengebliebene Arbeit denken?
  • Das Gefühl aufkommt, nicht verstanden zu werden?
  • Ein Streit?
  • Unser ungestilltes Bedürfnis nach Ehrlichkeit und Offenheit?
  • Wenn ……

Und was passiert dann, wenn wir aus der Fassung sind?

Es überkommt uns eine Welle der Beunruhigung, dann Angst, dann Ärger. Die Stimme spannt sich an: „Jetzt reicht´s! sagst du dir innerlich!

Dann machst du (dir selbst und anderen) Schuldzuweisungen und Vorwürfe. Du gehst zum Angriff über und verteidigst und rechtfertigst dich. Und alles ist wie ferngesteuert. Vorbei ist es mit der Kreativität. Irgendwas in uns ist urplötzlich wichtiger als innerer Friede, den man sich vor wenigen Minuten noch sehnlichst gewünscht hatte und von der unsterblichen Seele ist auch keine Rede mehr.

Ego gegen Ego

Und was ist wirklich passiert? Das Geld, die Tischregeln, die Gäste, das Geschäft, der Vertrag, der Verlust ist wichtiger! Wem? Der unsterblichen Seele? Nein, dem ICH, dem EGO! Dem kleinlichen ICH, dass Sicherheit oder Erfüllung in Dingen sucht, die vergänglich sind. Und das unruhig und wütend wird, weil ihm das nicht gelingt. Und was machen wir alle? Wir machen nichts weiter als uns gegenseitig unser Ego anzuschauen.

Anstatt zu versuchen Ego des anderen besser zu verstehen, die Tiefe zu verstehen, schauen wir es nur an. Und der Hammer ist. Wer schaut das Ego des anderen an? Das Ego in uns.

Mir ist auch bewusst, dass all das was mich an anderen stört auch in mir seine Anteile hat und manchmal eben nur in mir. Doch man wünscht sich eigentlich nur, dass der andere das (auch) erkennt, dass es genauso (auch) umgedreht ist. Und dies wahrscheinlich bei jedem Menschen.

Wege zur Selbsterkenntnis

Wer sind wir? Wir sind nicht unser Ego. Denn wir sind weit mehr als das. Und lieben sollten wir eben das Ganze. Wenn wir das Ego in uns (er)kennen heißt das auch noch nicht, dass wir genau wissen, wer wir sind. Es heißt aber zumindest, dass wir wissen, wer wir NICHT NUR sind. Und das ist ein wesentlicher Schritt näher zur Selbsterkenntnis.

Vielleicht sollten wir wirklich (wieder) die Augen dafür öffnen das Gute im Anderen zu sehen. Einen Blick entwickeln dafür was schön ist am Leben und nicht ständig den Mangel „anbeten“.

Wer im Glashaus sitzt…

Vielleicht sollten wir unsere eigenen Ratschläge, die die wir anderen geben zuerst selbst befolgen…(!)

Lob, Liebe Anerkennung, Beistand, liebevolle Zuwendung uns gegenseitig geben. Was hinausgeht, bestimmt was hineinkommt. Ja, es sind viele Kleinigkeiten. Irgendwelche Dinge. Aber all diese Dinge sind vergänglich.

Ich sags mal so, als Psychologin und Unternehmensberaterin arbeite ich seit vielen Jahren mit Menschen und da bekomme ich zwangsläufig täglich mit wie Menschen und oft eben aus Angst die Lager wechseln. Sei es, weil sie mehr verdienen wollen/müssen, um ihren in früherer Selbstüberschätzung angehäuften Verbindlichkeiten nachzukommen, oder ob sie aus Angst um den möglichen Abbau der Stelle im Vorfeld selbst die Reißleine ziehen. Aus Nummer Sicher quasi versuchen sich ein paar weitere Türen aufzuhalten, was sie dummerweise dann noch mehr in Distress versetzt, weil es ja nicht gerade ein Zuckerschlecken ist zwei oder drei Türen gleichzeitig festzuhalten.

Bewusstsein in unseren Händen

Ich glaube uns sollten die Themen rund um unsere unbewussten, menschlichen Verhaltensmuster bewusster werden, leider sind anscheinend unsere Urinstinkte geschwächt. Wir sind völlig überfordert vom digitalen Speed.

Warum? Die Werbung bringt´s doch auf den Punkt! Es wird gepredigt:

Sei einfach, sei natürlich!

Das ist allerdings ein Paradox, fast eine Dummheit. Wie sollen wir „natürlich“ sein, wenn alles, inklusive uns, immer unnatürlicher wird?

Unser Leben ist zu einer riesigen Schauspielbühne mutiert – uns fehlen die sicheren Instinkte. Und insbesondere ist eben diese Angst gemeint, zu erkennen was da eigentlich gerade abläuft, wovon ich mich habe in den Bann ziehen lassen.

Kein Wunder das da dann oft nur noch der „scheinbar schützende“ Weg in die Krankheit hilft, allem voran die Depression, oder der neuere Begriff Burnout.

Der Weg in die Gewohnheit

Zum einen war dies sicher der klassische Weg in die Gewohnheit, anderseits ist dadurch unsere Sensibilität gereizt! Denn sieh dir doch die Fülle der Eindrücke an, denke an das digitale Dilemma, das ununterbrochen auf uns einströmt, der Konsumzwang ist größer denn je.

Und das Tempo der alltäglichen Veränderungen ist gewaltig.

Mit Sicherheit sind dies Gründe dafür, warum wir uns manchmal wiederum instinktiv wehren, noch mehr Informationen in uns einzusaugen, sie tiefer aufzunehmen, und sie ordentlich zu verdauen, und richtig zu verstehen.

Versuche doch mal nachfolgende Fragen zu beantworten. Sie werden dich auf eine tiefe Ebene der Selbstbewusstheit bringen.

Transformation des Ego 

Selbstbewusstheit – Selbstreflexion

  • Wer ist es, der handelt?
  • Wer ist es, der denkt?
  • Wer ist es, der fühlt?
  • Wer bin ich?

Wenn du sehr außenorientiert und fokussiert auf Probleme und Ereignisse bist, besteht die Gefahr des sich Selbstverlierens.

Frage dich: Kann ich mit unangenehmen Wahrheiten, die mich betreffen umgehen? Wie re_agiere ich dabei?

Spontaneität leben

Englisch: Respons (Reaktion, Antwort) Verantwortung

  • Reagiere aus dem Augenblick und übernimm die Verantwortung dafür
  • Seie unbefangen und flexibel
  • Versuche nicht nachtragend zu sein
  • Spontaneität ist nicht mit Impulsivität zu verwechseln

Frage: Hast du das grundlegende Gefühl eines inneren Kompass in dir, der dich führt? Wenn ja, wie zeigt sich dies?

Wertebewusst und Visionsbewusst sein

Zitat Kant: „Handle nur nach der Maxime, von der du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Werte sind unsere Lebensleitbilder, sie sollten nicht zugunsten rein selbstbezogener oder kurzfristiger Erfolge über Bord geworfen werden.

Frage: Denke über Fragen nach, die den Sinn deines Lebens, das Ziel deines Lebens und die Bedeutung deiner Arbeit betreffen? Welche sind das?

Holistisch denken lernen

Gegenteil Atomismus

Jede Sache, Problem usw. hat mindestens zwei Seiten, meist mehr.

  • Finde die Dimensionen, woraus (d)ein Problem entstanden ist
  • Nimm Situationen aus einem größeren Gefüge wahr
  • Sei dir der Verantwortung und des Einflusses deiner Rolle in Bezug auf das Ganze bewusst
  • Versuche dir aber auch den Blick für Details zu bewahren

Kennst du das Gefühl, Ereignisse oder Probleme in deinem Umfeld sind miteinander verbunden? Nenne hier ein paar Beispiele.

Transformation des Ego – Mitgefühl entwickeln

Mitgefühl zu besitzen heißt nicht nur, mit den Mitgliedern unserer Sippe/ Verwandte zu fühlen, sondern mit allen Wesen.

  • Mach dir die Quantenphysik bewussst (alles hängt mit allem zusammen)
  • Mitgefühl meint nicht Mitleid
  • Mache dir deine eigene Sensibilität und eigene Verletzlichkeit bewusst
  • Schlüpfe ab und zu in die Schuhe deines Gegenüber

Frage dich und beantworte: Fühlst du die Gefühle der Anderen? Ihre Freude? Ihren Schmerz? Nenn ein paar Beispiele.

Transformation des Ego durch die Würdigung der Vielfalt

Gegenpol Diktatur (mein Weg oder keiner)

Menschen und Meinungen wegen! und nicht trotz ihrer Unterschiedlichkeit lieben.

  • Macht dich auch fähig auch den eigen inneren Chor zu akzeptieren

Kannst du, wenn du ein Gespräch mit anderen Menschen führst, die anderer Meinung sind als du, auch deren Sichtweise akzeptieren? Suche nach Beispielen aus deinem Leben.

Transformation des Ego durch Authentizität

  • Versuche zu deinen Überzeugungen zu stehen, auch wenn Gegenwind weht
  • sei einfach mutiger
  • Lass dich nicht in das Korsett der Anpassung schüren lassen

Fühlst du dich in deiner eigenen Gesellschaft wohl? Denkst du selbst noch nach, oder überlässt du lieber den anderen, deine  Entscheidungen zu treffen? Denke an Situationen in denen das schon der Fall war und überdenke diese neu.

Transformation des Ego durch Warum Fragen 

Einstein: „Als ich ein Kind war, bekam ich immer Schwierigkeiten, weil ich zu viele Fragen stellte. Erst heute, wo ich ein berühmter Wissenschaftler bin, ist es mir erlaubt, alle Fragen zu stellen, sogar „Dumme“.“

  • Bewahre die lebendige Neugier in dir
  • Entwickle einen Forscherdrang
  • Hinterfrage Dinge öfter mal. Das ist unabdingbar für Innovation und Fortschritt.

Versuchst du den Sinn hinter Regeln, Umgangsformen und Ereignissen zu verstehen? Willst du das Denken hinter den Äußerungen anderer Menschen verstehen?

Metaperspektive einnehmen können – Gegenpol (sich im Hier und Jetzt verlieren)

Versuche Dinge, Situationen, Menschen und auch Gefühle aus einem gewissen Abstand zu betrachten.

  • Einen umfassenderen Kontext suchen
  • Räumlich – geographisch
  • Zeitlich (erkennen, wie sich etwas entwickelt

Bist du gut darin, auch das große Bild zu sehen? Welche Beispiele fallen dir hier ein?

Umgang mit „Fehlern“

Rudyard Kipling: „Wenn du Triumph und Niederlage ohne unterschied begegnest, beide Betrüger gleich willkommen heißt, dann bist du ein Mann, mein Sohn.“

Gelassenheit

  • Du hast nie Fehler gemacht, sondern du hast gelernt!
  • Es gibt kein Versagen, sondern nur Ergebnisse!
  • Versuche dir keine Selbstvorwürfe zu machen
  • Spiele nicht Richter
  • Vor-Verurteile niemanden

Kannst du aus „Fehlern“ der Vergangenheit lernen und darüber hinaus wachsen? Wenn du Fehlschläge hast, findest du auch einen Weg um trotzdem weiterzumachen? Denke an Beispiele dieser Art.

Demut

  • Stelle auch öfter mal Fragen und bitte andere um Rat
  • Bist du fähig zuzugeben im Unrecht zu sein?
  • Ist gesunde Selbstkritik
  • Verhindert Stolz und Arroganz
  • Meint nicht, nachzugeben, wenn wir es nicht tun sollten

Kannst du einen „Fehler“ leicht und offen zugeben? Bleibst du offen für Vorschläge anderer, auch wenn diese überraschend kommen? Welche Beispiele kennst du hier?

Berufung

Findest du 3 Gründe um dein eigenes Geschäft zu eröffnen?

Kennst du das Gefühl es tun zu müssen, berufen sein, von Gott gerufen zu sein?

  • Kannst du dir vorstellen, dein Leben in einen höheren Dienst zu stellen?
  • Versuche in deinem Leben die Nützlichkeit zu entdecken
  • Arbeite daran, die Welt mit deinen Möglichkeiten zu verbessern
  • Leiste deinen Beitrag für die Menschheit.
  • Sei dankbar, für das was dir gegeben wurde, und gib zurück.

(Menschen können sich nicht berufen fühlen, wenn sie unter Anomie leiden, dem Gefühl, in ihrem Leben keine Rolle zu spielen)

Fühlst du, dass dein Leben, jedes Leben, etwas in der Welt zum Besseren ändert? Was fällt dir hierzu ein?

Ego Transformation durch Personal Branding

Bei der Auseinandersetzung mit dir selbst kannst du auch versuchen, dich dem Thema z.B. durch bewusstes Personal Branding und Selbstfindung zu nähern.

In unseren Kursen und Blended Learning Ausbildungen auf der Digital Coach Academy gehen wir tief in genau diese Ebenen.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal

Deine Doreen